Alter und Pflege


Die Menschen werden immer älter.

Das ist gar nicht so einfach für die Gemeinden.


Die Gemeinden sollen Hilfe anbieten.

Und sollen sich darum kümmern, dass jeder dort leben kann.

Auch wenn man alt ist und Hilfe braucht.

Ideen dazu findet man im „siebten Altenbericht“ der Bundesregierung..


Viele Dinge werden von den Gemeinden erwartet.

Zum Beispiel neue Ideen, wie man zusammen Wohnen kann.

Oder auch, dass alle Busse und Bahnen barrierefrei sind.

Das heißt, dass jeder damit fahren kann.

Auch wenn man zum Beispiel im nicht gut laufen kann oder blind ist.


Es gibt immer mehr ältere und immer weniger junge Menschen in Deutschland.

Das nennt man „demografischer Wandel“.

Dadurch gibt es einige Probleme in manchen Städten.

Es muss geschaut werden wo Probleme sind.

Und was es noch braucht damit jeder in der Stadt leben kann.

Auch ältere Menschen.


Am wichtigsten sind Menschen, die mitmachen.

Sonst funktioniert die Planung nicht.

Die Menschen müssen begeistert sein und sich gegenseitig helfen WOLLEN.

Dann kann eine „sorgende Gemeinde“ entstehen.

In einer sorgenden Gemeinde kümmern sich alle um ihre Mitmenschen.



Es wurden schon viele Menschen gefragt WO sie gerne Wohnen wollen.

Und auch wie das dann aussehen soll.

Die meisten wollen viel alleine machen können.

Auch wenn sie älter sind.

Und die meisten wollen auch nicht irgendwo fremd sein.

Sie wollen sich dort auskennen.


Gemeinden benutzen oft das Wort „Wohn·quartier“.

Das ist ein bestimmter Teil der Stadt.

Zu einem Wohnquartier zählen aber nicht nur die Häuser.

Zum Beispiel zählen

- die Gehwege

- Wiesen

- Kirchplätze

- Spielplätze

- Bewohner

- Und vieles mehr.


In einem guten Wohn·quartier geht es den Leuten besser.

Denn in einem guten Wohn·quartier wird auf die Menschen geachtet.

Es wird geschaut: Was brauchen die Menschen in diesem Wohn·quartier?


Wenn man älter wird möchte man überall auch alleine hinlaufen können.

Das kann manchmal schwierig sein.

Wenn im Wohn·quartier zum Beispiel viele Treppen sind.


Jeder Mensch in einem Wohn·quartier ist ein Experte.

Und zwar für sein Wohn·quartier.

Deshalb soll man auch auf bestimmte Sachen hinweisen.

Zum Beispiel wenn es zu viele Hindernisse für ältere Menschen gibt.

Das hilft der Gemeinde und dem Bauamt.

Die können die Hindernisse dann vielleicht entfernen.



Das Bundes·ministerium hat ein Programm gemacht.

Bei dem geht es genau um solche Themen.

Es heißt „Gemein·schaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“.

Bei diesem Programm wurden im Jahr 2019 an verschiedenen Orten Projekte gemacht.

Diese Projekte zeigen, wie viele verschiedene Menschen gemeinsam gut leben können.


Mehr dazu findet man unter:

https://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/programme/modellprogramm-gemeinschaftlich-wohnen-selbstbestimmt-leben.html

und unter:

http://verein.fgw-ev.de/files/forum_modellprogramm_ua.pdf



Hier findet ihr noch ein Interview mit Prof. Dr. Thomas Klie.

Er erzählt dort etwas über das Thema Nachbarschaft.

https://magazin.nebenan.de/artikel/experteninterview-thomas-klie-zur-relevanz-von-nachbarschaften




Wie stellst du dir dein Leben vor wenn du älter bist?

Wohnst du in einer Wohnung ohne Hindernisse?

Hindernisse sind zum Beispiel Stufen oder wenn kein Aufzug da ist.

Wie sieht es überhaupt in Elzach aus?

Gibt es dort viele Hindernisse?

Schreibe das gerne in die Kommentare.

Oder hast du Fragen?

Auch die kann man in die Kommentare schreiben.

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